48 Terz! – Der Wert von künstlerischen Dienstleistungen – Interview mit Friedemann Tischmeyer über „Audio Ocean Union“

Untertitel:  Musiker aller Länder vereinigt Euch!

Heute sind bei Terz! zu Gast der Komponist für Medien, Johannes Hubner und der Mastering Engineer Friedemann Tischmeyer. Wir reden über den Wert von Dienstleistungen in der kreativen Branche.  Friedemann stellt “ Audio Ocean Union“ vor,  sein neuestes Projekt zum Vernetzen von Dienstleistern rund um die Musik. Durch die Sendung führt Markus Fiedler.

Audio Ocean Union ist ein Projekt zum Vernetzen von Musikern. Es gibt die Möglichkeit, in einer Datenbank nach speziellen Dienstleistern für alle Bereiche der kreativen Szene zu suchen, und wie aus Facebook und Foren bereits bekannt, Diskussionsgruppen zu Spezialthemen zu bilden.  Musiker könnten so  z.B. dem rapiden Preisverfall für qualifizierte Dienstleistungen in der Branche entgegenwirken. Wir beleuchten deswegen im Podcast die teils desolate Situation, in der sich einige Toningenieure sehen, nämlich, dass sie für einen Hungerlohn als Freelancer arbeiten sollen. Wer genaueres wissen will – Podcast anhören ;-).

Ganz nebenbei streifen wir auch in dieser Sendung die GEMA und die GVL. Ein Dauerbrenner für Musiker.

Viel Spaß bei 65min Unterhaltung.

 

4 thoughts on “48 Terz! – Der Wert von künstlerischen Dienstleistungen – Interview mit Friedemann Tischmeyer über „Audio Ocean Union“”

    1. Hallo, nein es gibt nichts neues. Leider. Es scheint so, dass es da Meinungsverschiedenheiten gegeben hat und daher wird wohl die Plattform Audioocean in der angedachten Form nicht weitergeführt. Traurig für alle die auf eine Plattform gehofft hatten, mittels der sich Kreative in irgend einer Form gewerkschaftsähnlich hätten organisieren können. Viele Grüße, Markus

  1. Die Idee klang als solche nämlich ziemlich gut…

    Man sollte dafür mal einen Aufruf starten, Herr Tischmeyer hat damit schon sehr recht…

    1. Hallo, ja, so was wie ein Aufruf wäre ganz toll. Allerdings müsste am Ende tatsächlich so was wie eine Gewerkschaft, oder zumindest eine Interessenvertretung mit Durchsetzungsvermögen stehen.
      Was wir brauchten, sind z.B. Mindestvergütungen. Schön wäre ein Gesetz mit dem Wortlaut: die Mindestvergütung muss x % des Jahresdurchschnuttseinkommen eines Bundesbürgers betragen. Niedrigere Vergütungen sind sittenwidrig. Auftraggeber, die geringerwertige Verträge abschließen (und erwischt werden) müssen die Differenz zur Mindestvergütung an den Auftragnehmer nachzählen und das dreifache der Differenz als Strafe (zum Beispiel an die Künstlersozialkasse) entrichten. Das wäre doch mal was. Dann kann man schon mal den Schlimmsten Auswüchsen Einhalt gebieten. Auch die Möglichkeit der nachträglichen Gewinnbeteiligung als Alterbative zur vorab fest vereinbarten Geldsumme müsste geregelt werden.

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