10 Terz! The Long Tail, In Ear-Monitoring, Sommer-Buchtipps

Heute haben wir zwei Themen und unser Sommer-Extrathema: The Long Tail, In Ear-Monitoring und die Büchertipps für den Strand. Da es ja im August mit der Sonne besser zu klappen scheint, verkneife ich mir den Tipp mit dem „Sand ins Bad“ 😉

Der Long Tail beschreibt einen Effekt aus der BWL/VWL, nach dem ein Anbieter (im Internet) durch eine große Anzahl an Nischenprodukten Gewinn machen kann: Kleinvieh macht auch Mist – wie Markus sagen würde. Auch wir bei Terz! profitieren davon.

Das Thema In Ear-Monitoring habe ich aufs Trapez gerbacht. Wir reden über Für und Wieder.

Zuletzt hat Florian noch drei Buchtipps für Euch und den Strand, falls Ihr da nicht eh schon mit Eurem MP3-Player das aktuelle Terz!-Magazin hört 🙂

Wer errät an unserem Intro wo Florian im Urlaub war?

7 thoughts on “10 Terz! The Long Tail, In Ear-Monitoring, Sommer-Buchtipps”

  1. Ihr wollt mir doch nicht erzählen, dass ihr keinen Unterschied zwischen nem Rode NT2-a und nem Neumann(bin kein Neumann-Fan) hört…?

  2. @m4d3raIn

    Bei einem NT2a kann ich nicht mitreden, aber ein NT2 und ein U87 sind schon echt eng beieinander. In einer fertigen Aufnahme ist es schwer ein Mikrofon am Klang zu identifizieren, zumal der Kollege am Mischpult (Rechner) ja vieles machen kann 😉 Es ist sehr, sehr schwer ein Mikrofon nicht im direkten AB-Vergleich zu identifizieren! Selbst im AB-Vergleich ist es kompliziert. Evtl. können wir auf Terz ja mal einen Mik-Test machen, oder ich reiche das auf OHRpost nach…

    Um konkret auf Deine Frage zu antworten: Sicher hören wir Unterschiede zwischen den Mikrofonen 😉

    Würdest Du sagen, dass um stets und immer ein Mikrofon am Klang identifizieren kannst? AB-Vergleiche sind relativ witzlos 🙂 unter praktischen Gesichtspunkten.

  3. Hi m4d3raIn,
    sicher hört man Unterschiede zwischen verschiedenen Mikrofontypen. Ich warne aber davor, das als riesen Unterschied zu begreifen. Das sind Nuancen. Zwischen dem Neumann U87 und einem Rode NT2a sind die Unterschiede fast nicht bis gar nicht hörbar. Kommt auf das Material an, das aufgenommen wurde. Sprache ist da auch unter optimalen Bediungungen kaum zu unterscheiden.

    In einem Mixdown eines Musikstückes kann da sogar noch ein wenig weiter gehen, und auch deutlich günstigere Mikrofone gegen ein vernünftiges Großmembranmikro antreten lassen. Durch den Maskierungseffekt bleibt so wenig von der Gesangsaufnahme wirklich „hörbar“, dass man da in unproblematischen Aufnahmesituationen (irgendwelche „Hyper Hyper“ Rufe in Technostücken) sogar Billigstmikros unter 50 Euro ohne Probleme nehmen kann, ohne dass das im Gesamtkontext negativ auffallen würde.

    Problematische Aufnahmen sind z.B. Jazz-Aufnahmen oder ein Duett Gesang/ Klavier. Da würde ich auf jeden Fall ein vernünftiges Mikro nehmen. Nur kein u87. Nicht weil es schlecht ist. Sondern weil zu teuer ist (über 2000,- Euro) und es deutlich günstigere Mikros mit gleicher bzw. ähnlicher Klangqualität gibt.

    Viele Grüße, Markus

  4. Moin in die Runde.

    @m4d3raIn:

    Geht man von der Situation aus, das man 10 Verschiedene Mikrofone Testen kann, sagen wir 10 die sich technisch auf Augenhöhe bewegen, dann bin ich mir sicher das es kaum jemanden geben wird, der dir Blind sagen kann: nr. 1 ist dies Mikrofon, nummer 2 ist das Mikrofon und Nummer 3 ist jenes Mikrofon. (Natürlich dann 10 Zu Ordnungen!)
    Mit 100%-tiger Sicherheit wird man aber in dem Test hören können das die Testaufnahmen unterschiedlich klingen.Aber eine 100% Zuordnung welches Mikrofon nun welche Aufnahme gemacht hat halte ich für ausgeschlossen.
    Andernfalls kann sich derjenige bei Wetten Dass… für die „Außenwette“ anmelden.

    Viele Grüße, der Benny

  5. @all

    Ich habe auch nie davon gesprochen, dass man eine Zuordnung leisten kann.
    Der Punkt ist, dass (große) Unterschiede existieren. (Das Höhenzischen bei Neumann z.B. O) )
    Vorallem im Bereich Linearität, Volumen, Nahbesprechungseffekt und Höhenwiedergabe…
    So klingt ein Brauner Mikrofon zwar eher höhenlastig, aber nicht ekelhaft gehyped wie manch ein „günstiges“ Mikrofon.
    Meiner Meinung merkt man den großen Unterschied meistens in der Bearbeitung des Signals und gerade bei gesangfixierter Musik… denn da bringt das „Techno“-Beispiel nicht so viel 😉

    Übrigens würde ich mich über weitere Buchempfehlungen freuen(Insbesondere über eine notierte Liste dieser 🙂 ).

    Mir gefällt die Kompetenz des Podcastes sehr, was meiner Meinung nach noch mehr ausgebaut werden könnte, denn das ist die Stärke dieses Podcastes! 🙂

  6. @m4d3raIn:

    Ich habe grade den Eindruck, das alle das gleiche meinen und jeder es anders umschreibt. ;o)

    Vielen Dank für die Blumen, dolche Kommentare liest man gerne. ;o)

    Gruß der Benny

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