42 Terz! – Wir komponieren ein Stück im klassischen vierstimmigen Satz

Heute zu Gast bei Terz! sind Robert Sigmuntowski aus Berlin und Johannes Hubner aus Passau. Zu dritt beschäftigt uns heute das Thema Komposition.

Im Verlauf der Sendung entwickeln wir ein 10 taktiges Thema und fangen bei der Melodie und den passenden Harmonien (Akkorden) an. Am Ende bringen wir alles in fertiger Form mit Orchester zu Gehör. Fachlich werden sowohl die Themen Funktionsharmonik (Tonika, Subdominante, Dominante) als auch die Stufenharmonik sowie einige andere im Bereich Arrangement und Komposition  gestreift. Du erfährst, warum es nur im Blues eine Tonika mit kleiner Septime gibt und erhälst nebenbei Einblicke in die Möglichkeiten des Arrangements für Orchesterinstrumente. Wie sollte man die Stimmen Sopran, Alt, Tenor, Bass, Kontrabass auf einzelne Instrumentengruppen verteilen? Was sind Quart-, Quint- und Oktavparallelen und warum sollte man sie seit der Renaissance vermeiden? Viel Information in etwas mehr als einer Stunde Laufzeit.

Wer Fachausdrücke nicht kennt, sollte sich die Sendung Terz 24 (Harmonik und Obertöne) anhören. Dort werden viele begriffliche Grundlagen zur heutigen Ausgabe vorgestellt und erklärt.

Moderation: Markus Fiedler

7 thoughts on “42 Terz! – Wir komponieren ein Stück im klassischen vierstimmigen Satz”

  1. Sehr interessanter und schön anzuhörender Podcast! Hat mich gut unterhalten. Fände eine Pop/Rock/Soul/R’n’B Komposition auch sehr interessant, falls Ihr so was könnt! 😉 Mit freundlichem Gruß, Manuel

  2. Sehr schöner Podcast – bin jetzt erst auf euch Aufmerksam geworden. Zwar fehlt mir an manchen Stellen der „theoretische Bezug“ (z.B. wenn Melodie und Bass steht – gibt es dann irgendeine Regel nach der die anderen beiden Stimmen „auszufüllen“?) aber im großen und ganzen auf jeden Fall anschaulicher als die graue Theorie, die man sonst als vorgesetzt bekommt.

    Wenn ihr noch weitere Podcasts zu anderen Stilen macht hör ich ganz sicher wieder gerne vorbei.

  3. Hallo Wini,
    vielen Dank für das Lob.
    Tja, es ist wirklich so, dass man vergisst, dass Details auch erklärt werden müssten, weil das nicht jeder sofort begreift. Ich finde auch einige Stellen nur schwer zu begreifen.
    Welche Frage hattest Du denn genau?

    Grüße, Markus

  4. Huch, mit einem Reply hatte ich irgendwie nicht wirklich gerechnet. %-)

    Aber umso besser – nur schade das ich meine Fragen nicht mehr wirklich präsent habe. Im Prinzip kam ich soweit mit Tonart -> Kadenz -> Harmonisches „Grundgerüst“ bilden -> darauf Melodie erstellen -> dann den Bass schreiben(Bewegung immer entgegengesetzt zur Melodie?). Alright. Aber dann verliert es sich irgendwie…

    Ihr habt da eine Alt-Stimme dazu improvisiert – muss diese auch irgendwelchen Regeln folgen oder Hauptsache die gleiche Tonart und dann schauen was gut klingt? 😉

    Grüße,
    Wini

  5. Hallo Wini, man darf quasi alles machen. Als „Regel“ gilt generell bei der Stimmführung von Alt und Tenor, dass man möglichst mit kleinen Intervallsprüngen wenig Bewegung reinbringt. Also lieber Tonleitern als Oktavsprünge. Es geht dabei generell um eine ruhige Stimmführung. Ansnsten sollten lange Töne bzw. solche auf schweren Zählzeiten auch auf den akkordeigenen Tönen zu liegen kommen. Es wäre schön, wenn sich Stimmen generell gegensätzlich bewegen, das geht aber nicht immer, bzw. nur selten bei allen Stimmen.

    Aber ich würde erst mal improvisieren und dann schauen, ob man das durch Regelkonformität noch besser machen kann. Klang geht immer vor Regeln.

    LG, Markus

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